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Objektberichte

Hand in Hand: Ganz nach Tradition

Als Annette und Thomas Jevsek einen mehr als 100 Jahre alten Bauernhof in Vreden kauften, wussten sie, dass noch viel Arbeit auf sie wartet. Der Bauherr, der Dachdeckermeister ist, erkannte schnell: Besonders das Dach benötigt eine grundlegende Sanierung. Er entschied sich für den Dachziegel H 15 der Dachziegelwerke Nelskamp. 7.500 Stück wurden auf knapp 500 Quadratmetern Dachfläche eingedeckt. Dabei half die ganze Nachbarschaft.

  • Objekt
    Bauernhof
  • Ort
    Vreden
  • Produkt
    Hohlfalz-Ziegel H 15

„Ein Zimmermann bestätigte uns, dass im Wohnbereich die Eindeckung nicht mehr regensicher war. Wir mussten daher den Dachstuhl komplett abreißen und neu errichten“, schildert Dachdeckermeister Jevsek. So eröffneten sich gestalterische Möglichkeiten: Die Bauherren gaben dem Dach neue Konturen, indem sie Gauben einbauten, gleichzeitig erweiterte sich so der Wohnraum. Architektonisch wurde besonders auf den Erhalt des bäuerlichen Charmes Wert gelegt. Diesen betont die neu entstandene Dachschleppe. Für solch geschwungene Flächen eignet sich besonders der Hohlfalzziegel H 15, aufgrund seiner Kopf- und hochliegenden Längsfalze. Mit 3,2 Kilogramm pro Stück ist er sehr leicht und ab einer Regeldachneigung von 22 Grad problemlos zu verarbeiten.

Reduktionsbrand ermöglicht ein interessantes und außergewöhnliches Farbspiel

„Bei der Verarbeitung habe ich das Wort, aber meine Frau ist für die Optik zuständig“, berichtet Thomas Jevsek. Den Dachziegel wählte die Bauherrin in der Farbe „Naturrot schwach reduziert“. Diese Färbung wird im „Reduktionsbrand“ hergestellt: Ein altes Produktionsverfahren, das beim Ziegel zu Schattierungen führt, die von rot bis blau changieren. „Da der reduzierte Brand unterschiedliche Farbverläufe bewirkt, ist es wichtig, dass die Pfannen aus mehreren Paketen gemischt werden. Nur so entsteht ein Farbspiel, das abwechslungsreich aber durch die Ausgewogenheit auch ruhig wirkt“, betont Annette Jevsek.

Der Dachziegel liegt gut in der Hand, ist leicht und darum schnell zu verlegen. Wir hatten keinerlei Schwierigkeiten.Thomas Jevsek

Und Jevsek weiß wovon er spricht: Sein Bedachungsgeschäft besteht bereits seit 1908 und wird in der vierten Generation inhabergeführt. Durch zwei Aufhängenasen und die glatte Kopfrückseite wird die Verlegung des H 15 vereinfacht. Um möglichst wenig Schnittarbeiten zu benötigen, wurde die Dachfläche vorher genau ausgemessen und auch alle Dachgauben entsprechend geplant. Dank dieser passgenauen Einteilung wirkt die Dachfläche noch harmonischer.

Jeder fasst mit an, dann geht’s schnell voran…

Die Eindeckung des Steildachs war ein Gemeinschaftswerk. Nach alter Tradition halfen Nachbarn und Freunde bei der Dachdeckung und bildeten bei eisigem Wind eine Menschenkette, die die Ziegel von Hand zu Hand bis zum Dachfirst weiterreichten.


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